Presse-Schau 2018

Die "Löwen" machen Emmendingens Kinder stark

EMMENDINGEN (wal), den 19.05.2018 - Badische Zeitung

 

Mitglieder des Lions Clubs übergaben insgesamt 4.000 Euro für zwei Präventionsprojekte an Emmendinger Schulen.

 

Gleich zwei Schecks über jeweils 2.000 Euro für zwei Präventionsprojekte an Emmendinger Schulen übergaben die Lions Wolfgang Walk, Bernhard Schmolck, Martin Frey und Clemens Wolfsperger (von links) an Oberbürgermeister Stefan Schlatterer. 

 

Ernährung, Bewegung und Suchtvorbeugung sind wichtige Themen, die im Schulalltag leider oft zu kurz kommen. In Emmendingen sorgt das Programm "Klasse 2000" schon seit 2009 für starke Kinder. Klassen der Fritz-Boehle-Schule, der Grundschule Windenreute und der Karl-Friedrich-Schule nehmen es derzeit in Anspruch. Finanziert wird das Angebot vom Lions-Club Emmendingen, dessen Mitglieder bis heute 22.000 Euro dafür gesammelt haben. Damit die Kasse nie leer wird, beteiligen sich die "Löwen" auch in diesem Jahr wieder am Emmendinger Stadtlauf, der diesmal am 29. Juni stattfindet – zum zehnten Mal übrigens, wie die Veranstalter bei einem Pressegespräch hervorhoben (die BZ berichtet noch). Das Lions-Team versorgt die Läufer und die Besucher stets mit Getränken und stockt den Erlös jeweils über Sponsorenzuwendungen und Werbung auf.

 

Auf dem kleinen Marktplatz im neuen Lions-Buddy – einem Verkaufsanhänger in den Farben des Charity-Clubs, der beim nächsten Stadtlauf Premiere feiert – übergaben Wolfgang Walk, Bernhard Schmolck, Martin Frey und Clemens Wolfsperger am Donnerstag zwei Schecks über jeweils 2.000 Euro an Oberbürgermeister Stefan Schlatterer. Mit dem Geld soll die Finanzierung von Klasse 2000 und des Nachfolgeprojekts "Lions Quest" an den weiterführenden Schulen sicher gestellt werden.

 

Während "Klasse 2000" für erprobtes Unterrichtsmaterial zur Gesundheitsförderung von Grundschülern sorgt, hat "Lions Quest" (Erwachsen werden) die Stärkung des Selbstvertrauens und die Lebenskompetenz von Jugendlichen im Blick. "Es ist gewissermaßen das Anschlussprogramm für die weiterführenden Schulen", erläutert Wolfgang Walk.

 

Finanziell engagiert haben sich die Löwen auch bei der Ausstattung der jüngsten Stadtläufer mit T-Shirts und bei der Anschaffung neuer Trinkbecher, die beim Pressetermin vorgestellt wurden.

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Zeitungsbericht der Badischen Zeitung aus der Ausgabe vom 19.05.2018
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3.000 Ostereier für den guten zweck

OFFENBURGER TAGEBLATT, 27. FEBRUAR 2018

Die Ostereier-Aktion des Fördervereins des Lions-Clubs Offenburg-Simplicius ging 2018 in die zweite Auflage.

 

Kein Wunder: Stolze 15.000 Euro für den guten Zweck kamen bei der Premiere im Vorjahr zusammen.

 

Ab 10. März waren die von Künstlerin Alina Atlantis mit einem Europa-Motiv gestalteten Eier erneut zu haben.

 

Oberbürgermeisterin Edith Schreiner outete sich als absoluter Fan der Ostereier-Activity des Fördervereins des Lions-Clubs Offenburg-Simplicius. Sie warb bei der Präsentation der Aktion­ im Hotel »Liberty« dafür, die Eier­ fleißig und regelmäßig zu kaufen: »So bekommt man einen bunten Strauß zusammen.« 

 

Die kunstvoll gestalteten Eier sind nicht nur hübsch anzuschauen, man kann damit auch etwas gewinnen: Mit jedem der acht Euro teuren Ostereier erwirbt der Käufer nämlich eine Losnummer. Aufgrund der Gewinnchance könnte man die Ostereier eigentlich auch »Überraschungseier« nennen, schmunzelte Schreiner. Sie selber habe im vergangenen Jahr einige der Lions-Eier zu Ostern verschenkt – und wenn die Adressaten auch noch etwas gewonnen hätten, sei die Freude doppelt so groß gewesen. Wenn nicht, hätten sich die Beschenkten immer noch über das schöne Osterei gefreut.

 

Für die Gestaltung der Ostereier hat der Lions-Club wieder die Acherner Künstlerin Alina Atlantis verpflichten können, berichtete Lions-Vize Thomas Nitschke. Sie ist eine glühende Anhängerin der europäischen Idee und hat nach der »Europa« und der »Friedenstaube« in diesem Jahr das Thema »Familienbande« als buntes Piratenschiff als Osterei-Motiv illustriert. 

 

Auch einige Restobjekte des Vorjahres sind noch zu haben, sodass die Käufer aus drei Motiven wählen können, wie Hitradio-Ohr-Chef und Lions-Mitglied Markus Knoll einführend erläutert hatte. Dass Knoll bei der Begrüßung das »Liberty« als »Knast-Hotel« bezeichnete hatte, veranlasste Edith Schreiner zu einer Replik: »Es ist kein Knast-Hotel, es ist ein Design-Hotel!« Schnell waren sich beide aber einig, dass das »Liberty« ein »Highlight« und »Schmuckstück« für Offenburg darstelle.

 

Große Pläne

 

Alina Atlantis berichtete, dass sie derzeit dabei sei, mit einem Leitbild die Vision Europas darzustellen. Es soll ein vier mal zehn Meter großes Bild geben im Stile der Meister der Renaissance. Im Mai will sie ihr Projekt starten, sich dafür Ideen aus allen 47 Ländern des Kontinents holen. Aus dem Leitbild will Atlantis auch eine Bühnenshow entwickeln und damit eine Tournee durch alle 47 Länder Europas starten.

 

Wenn man so will, ist das »Familienbande«-Motiv des ­Lions-Ostereis auch ein kleiner Mosaikstein des ambitionierten Europa-Leitbildprojekts.

 

INFO: Unterstützt werden mit der diesjährigen Oster-Activity das Christliche Jugenddorf Offenburg (CJD) und der Ortenauer Verein gegen sexuelle Gewalt »Aufschrei«.

 

Für 2018 ist die Aktion inzwischen beendet und die Preise wurden an die glücklichen Gewinner verteilt.

 


Presse-Schau 2017

Internationaler Lionspräsident (IP) Aggarwal            in Konstanz und auf der Insel Reichenau

Bei seinem ersten Deutschlandbesuch als Internationaler Präsident, kam Dr. Naresh Aggarwal nach Konstanz und besuchte das Weltkulturerbe, die Insel Reichenau, Bodensee. Nach einem ausführlichen Spaziergang durch die Stadt Konstanz mit ihren Sehenswürdigkeiten Konzil, Altstadt, Münster, traf man sich zum Get Together mit Lionsfreunden aus dem gesamten Distrikt 111 Süd West im Festsaal des rustikalen „Constanzer Wirtshaus“.

 

Nicht viele Reden und Offizielles, sondern viele sehr persönliche Gespräche prägten den Abend direkt am Seerhein am Bodensee. PIP Eberhard Wirfs, ID Regina Risken, PID Helmut Marhauer wie auch GRV Christiane Lafeld waren ebenso dabei wie auch Lionsfreunde aus der nahen Schweiz, DG Egon Steiner und P LC Kreuzlingen Alex Jäggi.

 

Selbstverständlich fehlte die Jugend nicht, vertreten durch unsere Leo´s Belinda Blum und Lukas Nigl. In den vielfältigen Gesprächen waren immer wieder die lionistischen Gedanken der Förderung. Zusätzlich zu lokalen Hilfsprojekten engagieren sich Lions und Leos weltweit in folgenden fünf Bereichen: Sehkraft, Hunger, Umwelt, Kinderkrebs und Diabetes.

 

Die unterschiedlichen Kulturen auf der Welt wurden durch den Internationalen Präsidenten Naresh Aggerwal und den Distrikt Governor Hanns Fahlbusch aufgeführt. Zum einen helfen die Lions generell Weltweit an vielen Stellen und durch viele gemeinsame Projekte. Hanns Fahlbusch stellt den Unterschied heraus, indem er auf die eher regionale Förderung in Deutschland und auch Europa hinweist.

 

Der nächste Morgen war geprägt vom Besuch der Insel Reichenau und hier insbesondere dem Münster St. Maria und Markus, einer romanisch ehemaligen Benediktiner-Klosterkirche und heutigen katholischen Pfarrkirche im Ortsteil Mittelzell der Insel Reichenau mit seiner einmaligen Schatzkammer. Der Besuch beim Bürgermeister Dr. Wolfgang Zoll der Gemeinde Reichenau förderte die vielfältigen Gespräche über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten über Landesgrenzen und Kontinente. Den Ausklang des Besuchs am Bodensee bildete ein Imbiss mit Blick auf die nahe Schweiz.

 

Insgesamt ist aus allen Gesprächen und Begegnungen dieses Besuchs festzustellen, dass wir Lions weltweit – ob Inder, wie unser Internationaler Präsident, Schweizer, Deutsche, ALLE - dem Motto folgen „We Serve“.


Pressebericht im offenburger tageblatt am 19.05.2017 über die Special olympics in Offenburg

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LIONS Notfallbox - gemeinsam Leben retten


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Beispielpräsentation zur Notfallbox (Distrikt 111-MN)
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Der Augenbus

Mobile sozialmedizinische Beratung Sehbehinderter in Südbaden

Der Augen-Bus - Für Patienten die unter einer starken Sehbehinderung oder Erblindung leiden.

 

Zur adäquaten ophthalmologischen Versorgung von Blinden und Sehbehinderten wird eine mobile Sehbehindertenpraxis eingerichtet: Ein Kleinbus („Augen-Bus“) transportiert eine fahrbare augenärztliche Untersuchungseinrichtung und enthält eine Grundausstattung an Sehhilfen und weiteren Hilfsmitteln. Es werden drei Dienstleistungen angeboten:

  • Augenärztliche Diagnostik
  • Sehhilfen- und Hilfsmittelberatung.
  • Sozialberatung

 

 

Diese Aufgaben werden jeweils von einem oder mehreren kompetenten Ansprechpartner übernommen. Für die augenärztliche Versorgung gilt der Facharztstandard. Nach dem Durchlaufen der drei Dienstleistungen werden ggf. kurative Maßnahmen und Verordnungen für die weiterführende Beantragung bei den Kostenträgern für Rehabilitation besprochen.Der Augen-Bus wird vor allem im schlechter versorgten ländlichen Raum in Ortschaften an zentralen Punkten in einem Rotationsverfahren jeweils einen Tag zur Verfügung stehen. Ziel ist es, die ausgewählten Ortschaften zweimal im Jahr anzufahren. In den Ortschaften finden die augenärztliche Diagnostik und sowie die Beratung in barrierefreien Räumen statt.

 

Hintergrundinformationen

Patienten, die unter einer starken Sehbehinderung oder Erblindung leiden, finden vor allem in der Fläche nicht so leicht zu einer angemessenen augenärztlichen Versorgung. Neben dem erschwerten Zugang zur augenärztlichen Versorgung fehlt häufig auch eine Sozialberatung, in der die Betroffenen über verfügbare Hilfen und Hilfsmittel informiert werden. Die Gründe für die unzureichende Versorgung von Sehbehinderten sind vielfältig: Praxen sind häufig nicht ortsnah und auch nicht barrierefrei. Augenärzte haben mit der Behandlung ihrer Patienten bereits oft ihr Zeitkontingent ausgeschöpft und die technischen Ausstattungen der Augenärzte sind oft nur auf das wirtschaftliche, ausreichende, notwendige und zweckmäßige Maß begrenzt. Somit können Patienten mit Sehbehinderungen gemäß der Definition der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft nicht ihrer Behinderung entsprechend behandelt und ergänzend beraten werden.

 

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Eindrücke von der messe "möglichkeiten schaffen" im rahmen von Special olympics am 18.05.2017 in OG

Bilder u.a. von Peter Heck

Der LC Offenburg Simplicius präsentierte sich gestern auf dem Marktplatz am Kletterturm in Offenburg für die Athleten mit seinem Banner, während davor von einem Unternehmen der Behindertenhilfe die Rollstuhlhilfen ausprobiert wurden. Auf der Messe präsentierten sich Unternehmen und Einrichtungen der Behindertenhilfe und des Sports. Natürlich waren wir Lions auch dabei: Der Lions Club Offenburg Simplicius verteilte Wasserflaschen an Athleten.

Bereits am 10.12.2016 waren die Mitglieder vom LC Offenburg Simplicius in der Vorbereitung fleißig und verkauften auf dem Weihnachtsmarkt Hefezopf zur finanziellen Unterstützung von Special Olympics BW. Bei großer Kälte waren LF Harald Denecken (rote Jacke), Präsident von SO BW - LC Karlsruhe-Fächer, die Weltmeisterin im Speerwerfen Christina Obergföll mit Sohn Marlon und rechts daneben Präsident Philipp Stier mit Lionsfreunden vom LC Offenburg Simplicius zum Anschnitt dabei.

 

Die Scheckübergabe fand gestern auf dem Markt mit dem Motto "Möglichkeiten schaffen" statt. Im Bild von links nach rechts: Special Olympics Baden-Württemberg Geschäftsführer Christian Sigg, Präsident Philipp Stier vom LC Offenburg Simplicius, Special Olympics Baden-Württemberg Präsident Harald Denecken und Bürgermeister Hans-Peter Kopp von Dezernat III.


Landes-Sommerspiele 2017 von Special Olympics Baden-Württemberg in Offenburg vom 16.-19.05.2017

Mit einer Feier in der Oberrheinhalle starteten am Dienstagabend die Special Olympics Baden-Württemberg in Offenburg. Die Eröffnungsworte sprach Oberbürgermeisterin Edith Schreiner. Zuvor wurden Fahne und Fackel der Landessommerspiele in die Halle getragen und der Eid gesprochen. Gegen 19.30 Uhr war es am Dienstag, den 16.05.2017, in der Oberrheinhalle soweit: Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner erklärte die Special Olympics Baden-Württemberg für eröffnet. 750 Athleten werden sich bis Freitag, den 19.05.2017 bei den Landessommerspielen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung messen. Wer in Offenburg an den Start geht, qualifiziert sich zudem für die nationalen Sommerspiele 2018 in Kiel. Die von Norbert Großklaus moderierte Eröffnungsveranstaltung begann am 16.05.2017 um 18 Uhr. In einer Interviewrunde lobte OB Schreiner den olympischen Geist, der während der nächsten Tage in Offenburg herrsche. »Die Stadt hat viel in den Sport und in die Anlagen investiert, viele wurden barrierefrei gemacht. Schirmherrin der Special Olympics ist die ehemalige Ortenauer Speerwerferin Christina Obergföll. »Ich erinnere mich an meine eigenen Wettkämpfe und an das Kribbeln im Vorfeld«, sagte sie, und beteuerte: »Ich werde auf jeden Fall vorbeischauen.« Auftritte auf der Bühne hatten zudem Sportler mit und ohne Behinderung, darunter die Mädchen des Dance Centers Freiburg, die im Juni an selber Stelle beim Dance World Cup in Offenburg mitmachen werden. Gezeigt wurden außerdem eine Licht-Tanzshow, ein Frisbeetanz und ein Tanzauftritt der Gruppe »Just 4 Fun« der Esther-Weber-Schule und der Eduard-Spranger-Schule in Emmendingen. Dann rückte der feierliche Moment näher. Die Fahne der Landessommerspiele wurde unter anderem von Christina Obergföll in die Halle getragen und hinter der Bühne gehisst, begleitet von Fanfarenklängen. Daraufhin betrat Athletensprecher Martin Baum die Bühne und sprach, flankiert von OB Schreiner und Harald Denecken, Special-Olympics-Präsident, den Eid der Sportler: »Lasst mich gewinnen. Doch wenn ich nicht gewinnen kann, so lasst mich mutig mein Bestes geben. Schließlich war es soweit: Die Flamme der Special Olympics erreichte die Oberrheinhalle. Sie wurde auf die Bühne getragen, und mit ihr wurde unter Trommelwirbel die Flammenschale entzündet. Fließend war der Übergang zur Big Band, die die Hymne der Special Olympics intonierte: »Ich gewinn«. Dann erklärte Schreiner die Spiele für eröffnet. 

 
Rund um die sportlichen Wettbewerbe der Landesspiele von Special Olympics Baden-Württemberg wird es buntes Rahmenprogramm geben. So wird ab Mittwoch, den 17.05.2017, im Bürgerpark das wettbewerbsfreie Angebot von Special Olympics präsentiert. Das Angebot richtet sich an Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht an den regulären Wettbewerben teilnehmen können. Das Mitmachprogramm steht auch allen Besuchern offen. Es gibt einen Parcours aus Mitmach- und Spielstationen, bei dem motorische und leichte sportliche Fähigkeiten ausprobiert werden können. Im Bürgerpark wird ab Mittwoch auch das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes für die Athleten der Landesspiele angeboten. Neben den Rahmenprogramm im Bürgerpark wird es am Donnerstag, 18. Mai, auf dem Marktplatz in Offenburg eine bunte Messe geben, bei der sich verschiedene Unternehmen und Einrichtungen der Behindertenhilfe und des Sports unter dem Motto "Möglichkeiten schaffen" präsentieren. Besucher können bei einem Rollstuhlparcours, am Kletterturm und bei der Bogensportdemonstration selbst aktiv werden. Livemusik lädt zum Verweilen ein. 

 

Die Wettbewerbe finden Mittwoch bis Freitag statt. Der Zugang zu allen Sportstätten ist kostenfrei.

Zeitpläne unter http://mehr.bz/specialolympics

 

Auf dem obigen Bild beim VIP-Empfang zu sehen - von links nach rechts:

Harald Denecken, Präsident von SO BW - LC Karlsruhe-Fächer

Konstanze Schwarz, IPDG D 111 SW - LC Offenburg Simplicius

Andrea & Thomas Haug, Leitung Opening Eyes - LC Bad Wimpfen

Sven Spies, Bereich Events Messe Offenburg -  LC Offenburg Simplicius

Sonja Seger - 3. VP LC Offenburg Simplicius

Dirk Knop - Gründungspräsident LC Offenburg Simplicius

Dr. Iva Erb - Gründungsmitglied LC Offenburg Simplicius

Impressionen vom Healthy Athletes® Gesundheitsprogramm Opening Eyes

Das Gesundheitsprojekt Opening Eyes wird weltweit von Lions Clubs International gefördert.

Bei den Landes-Sommerspielen 2017 von Special Olympics Baden-Württemberg in Offenburg konzentrierten wir Lions uns am 17.05.2017 bei 29 °C und strahlendem Sonnenschein auf das Healthy Athletes® Gesundheitsprogramm Opening Eyes.

 

Lions Clubs International fördert international Opening Eyes. Wir von D 111 SW natürlich auch! 

 

Unterstützt werden wir bei Opening Eyes vom 17.-19.05.2017 fachmännisch von der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg mit ihrem Augen-Bus. Der Augen-Bus ist eine mobile Sehbehindertenpraxis, die mit professioneller Grundausstattung fundierte augenärztliche diagnostische Bewertungen, Beratung und ausführliche Sozialberatung anbietet. Der Bus fährt einen entlegenen Ort in unserem Distrikt an, z. B. in der örtlichen Stadthalle wird eine Praxis aufgebaut, so wie in unserem Opening Eyes Zelt und Patienten mit Sehbehinderungen werden vor Ort untersucht.

 

In der Mitte des fünften Bildes steht eine Fotobox von Essilor (Optiker-Gläser-Hersteller), an der sich die Athleten mit neuen gesponsorten Brillen von Opening Eyes und individuell ausgewähltem Hintergrund ablichten lassen können. Natürlich sind die Motive "Fußballstadion" und "Leichtathletik-Court" DER Renner.

 

Helfer der Meisterschule für Optiker aus Karlsruhe führen erste Augenuntersuchungen durch. Sie werden unterstützt von der P Sylvia Renner und der 2. VP Liane Karden-Krauß vom LC Oberkirch-Schauenburg, die an speziell für geistig behinderte Menschen entwickelten Tafeln das zu erkennende Symbol anzeigen. Vielen Dank Sylvia und Liane für Eure tatkräftige Unterstützung! Die Ärzte der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg nehmen fundierte augenärztliche Untersuchungen bei den Special Olympics-Athleten mit der professionellen Ausstattung aus dem Augen-Bus vor. Vielen Dank Herr Dr. Neß und Herr Dr. Maier, dass Sie die ausführlichen Untersuchungen möglich machen! 

Opening Eyes - Besser Sehen

 

Menschen mit einer geistigen Behinderung sollen ihre Umwelt besser sehen und verstehen. Dies führt auch zu einer Sicherheit bei ihren sportlichen Aktivitäten. Aus diesem Grund werden qualifizierte Augenprüfungen und Fertigungen von kostenlosen Brillen, Schutzbrillen oder Sonnenbrillen angeboten.

 

Die Tests, bei denen eine aktive Mitarbeit der Sportler erforderlich ist, sind an die Untersuchung von Menschen mit geistiger Behinderung angepasst. So basiert beispielsweise die Prüfung des Farbsehens nicht auf Zahlen, sondern die zu erkennenden farblichen Felder sind durch Kreise ersetzt.

 

Zum Hintergrund:

 

Untersuchungen haben ergeben, dass sich 68 % der Athleten bei den Special Olympics seit mindestens drei Jahren keiner Augenuntersuchung mehr unterzogen haben, 37 % eine Brille benötigen und 18 % eine unangemessene Brille tragen. Menschen mit Behinderungen sind im Bereich der Augengesundheit häufig unterversorgt. Sie brauchen eine Versorgung, die ihren speziellen Bedürfnissen entspricht – und zu dieser sollten sie auch Zugang haben.

 

Deshalb haben sind LCIF und Special Olympics im Jahr 2001 eine Partnerschaft eingegangen und bieten nun kostenlose Sehtests bei ausgewählten Special Olympics-Sportereignissen auf der ganzen Welt an. Die Athleten erhalten eine Diagnose zu ihren Sehproblemen, Sehhilfen zur Korrektur und zum Schutz der Augen sowie Alltagshinweise zur besseren Bewahrung der Sehkraft.

 

Die erfolgreiche Zusammenarbeit des „Opening Eyes“-Programms von Special Olympics und Lions Clubs International wird aber erst möglich durch die ehrenamtliche Arbeit von Tausenden Lions, Medizinern, Sehkraftexperten und Pädagogen. Mehr als 350.000 Athleten wurden bereits untersucht, 110.000 von ihnen erhielten passende Sehhilfen. Über 20.000 Augenspezialisten haben ehrenamtlich an dem Programm teilgenommen. Mehr als 20.000 ehrenamtliche Helfer auf der ganzen Welt haben ihre Zeit und ihre Fähigkeiten zur Verfügung gestellt, um dieses leuchtende Beispiel für eine gelungene Partnerleistung zu realisieren.

 

Das Programm „Opening Eyes“ wird durch einen Core 4-Zuschuss von LCIF finanziert. Seit dem Beginn des Programms hat die Stiftung über 13,3 Mio. US-Dollar dafür bereitgestellt.

 

Im Rahmen des 96. Kongresses von Lions Clubs International in Hamburg hat LCIF eine Erweiterung der Partnerschaft und Hilfsmöglichkeiten für Lions angekündigt.

 

Weitere Informationen zum Programm „Opening Eyes“ finden Sie auf der Website von Special Olympics mit nachfolgendem Link:

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Flyer
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Informationsbroschüre
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Untersuchung im Detail
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Impressionen von der auftaktveranstaltung am 16.05.2017


Lions Hornhautbank in Freiburg

Badische Zeitung 06.03.2017

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Artikel aus der Badischen Zeitung vom 06.03.2017 zum Download
Freiburg_ BZ-Interview_ Was sind eigentl
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Presse-Schau 2016

25 Jahre Klasse2000 – Gesundheitsprogramm hat über 1,3 Millionen Grundschulkinder erreicht

Pressemitteilung                                                                                                                                                              

Dezember 2016

 

25 Jahre Klasse2000 – Gesundheitsprogramm hat über 1,3 Millionen Grundschulkinder erreicht

 


1991 wurde Klasse2000, ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung in der Grundschule, am Klinikum Nürnberg entwickelt.   „Erfinder“ war Lions-Mitglied und Lungenspezialist Univ.-Doz. Dr. med. Pál Bölcskei, der Kinder frühzeitig für einen gesunden Lebensstil begeistern wollte. Das Programm startete mit 234 Klassen und 6.000 Kindern aus Bayern. Bis heute hat es über 1,3 Mil­lionen Kinder in ganz Deutschland erreicht und ist damit das am weitesten verbreitete Gesundheits­programm für Grund- und Förderschulen. Zu den Unterstützern zählen neben den Deutschen Lions Clubs auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, und der Arzt, Komiker und Fern­sehmoderator Dr. Eckart von Hirschhausen.

 

Die wichtigsten Unterstützer von Klasse2000 sind die deutschen Lions Clubs, die sich seit den Anfän­gen für seine Verbreitung und Finanzierung einsetzen. Willi Burger, Klasse2000-Beauftragter des Governorrats der Deutschen Lions, sieht die langjährige Verbundenheit der beiden Organisationen als Erfolgsgeheimnis: „Klasse2000 ist ein wichtiger Teil der Lions Jugendprogramme, mit denen wir dazu beitragen möchten, dass Kinder und Jugendliche ihr Leben ohne Sucht und Gewalt meistern. In 25 Jahren haben viele Akteure es gemeinsam erreicht, dass sich über 14 % aller Grundschulklassen in Deutschland an Klasse2000 beteiligen. In einer solchen Größenordnung kann Prävention eine tatsächliche gesellschaftliche Wirkung entfalten, und das ist sowohl für Lions als auch für Klasse2000 ein großer Erfolg.“

 

Auf Initiative der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, erhält Klasse2000 seit letztem Jahr auch Mittel aus dem Bundeshaushalt: „Das Projekt Klasse 2000 bietet bereits seit 25 Jahren Kin­dern im Grundschulalter wertvolle, effektive Hilfe und Unterstützung. Ziel ist es, Kindern dabei zu helfen, ein selbstbestimmtes, gesundes und drogenfreies Leben zu führen, zu einer starken Persönlichkeit heran­zuwachsen und ganz klar „Nein“ zu Drogen zu sagen. Somit begrüße ich es als Drogenbeauftragte der Bundesregierung ausdrücklich, dass dieses Engagement seit dem letzten Jahr auch finanzielle Mittel des Bundes zur Verfügung bekommen hat. Dafür habe ich mich intensiv eingesetzt. Außerdem bin ich selbst aus Überzeugung Patin zweier Klassen aus meiner Heimatregion. Es macht mir große Freude, diese Kinder dabei zu unterstützen, gesund und stark aufzuwachsen. Ich hoffe, dass noch viele weitere Grund- und Förderschulen an diesem bewährten Programm teilnehmen.“

 

Dr. Eckart von Hirschhausen engagiert sich seit 2011 als ehrenamtlicher Klasse2000-Botschafter: „Ich liebe Klasse2000 aus mehreren Gründen. Es ist ganz nah dran am echten Leben, es vermittelt den Schülern Lebenskompetenzen, und es zielt  nicht nur  auf die körperliche, sondern auch auf die  seelische Gesund­heit. Und vor allen Dingen ist es eines der wenigen Programme in ganz Deutschland, die einen Wirksamkeitsbeweis angetreten haben. Es gibt unheim­lich viele Projekte, die kommen und gehen, und 25 Jahre in diesem Markt unterwegs zu sein, ist schon eine unglaubliche Leistung,  noch dazu mit dem Stempel „Wirk­samkeit“. Glückwunsch dazu!“

  

Über Klasse2000

 

Das Programm begleitet die Kinder von Klasse eins bis vier und behandelt die großen Themen der Gesund­heitsförderung: von Ernährung, Bewegung und Entspannung über Möglichkeiten der gewaltfreien Konflikt­lösung bis zum Nein-Sagen zu Alkohol und Zigaretten. Klasse2000 wird laufend aktualisiert und weiterentwickelt, seine Wirksamkeit – sowohl auf den Alkohol- und Zigarettenkonsum im Jugendalter als auch auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten im Grund­schulalter – ist wissenschaftlich belegt.

 


IPDG Konstanze Schwarz erhält die Auszeichnung Melvin Jones Fellow

 

 

 

Im Rahmen der Distriktversammlung am 15. Oktober 2016 in Emmendingen überreichte der amtierende Distrikt Governor Gregor Schmitt-Bohn an IPDG Konstanze Schwarz einen Melvin Jones Fellow für ihre herausragende Arbeit als Distrikt Governor 2015/2016.


Ansprache von Past international president Eberhard Wirfs bei der MDV 2016

Past-International-President (PIP) Eberhard Wirfs redet vor den Distrikt-Governors von D 111 OS, D 111 RN (verdeckt), D 111 RS, D 111 SM, D 111 SN, D 111 SW und D 111 WL
Past-International-President (PIP) Eberhard Wirfs redet vor den Distrikt-Governors von D 111 OS, D 111 RN (verdeckt), D 111 RS, D 111 SM, D 111 SN, D 111 SW und D 111 WL

Noch in den Pfingstferien fand der neu konzipierte Kongress der Deutschen Lions (KDL) mit ansprechendem Programm und die darin eingebettete Multi-Distrikt-Versammlung (MDV), die Mitgliederversammlung der deutschen Lions, vom 19.-21. Mai 2016 in Darmstadt statt. Als krönendes Highlight freuen wir uns insbesondere darüber, dass der Wettbewerber unseres Distrikts Elias Moncado (15 Jahre) im Instrument Violine auch deutschlandweit in Darmstadt gewonnen hat. Im obigen linken Bild (Bildmitte) erhielt er die Urkunde von dem Governorrats-Vorsitzenden (GRV) Daniel Isenrich (links im Bild) für den 1. Platz. Begleitet von unserem Distrikt-Governor elect (DGe) Gregor Schmitt-Bohn (schmitt-bohn@web.de), dessen Governor-Jahr passend ganz im Zeichen der Musik stehen wird, wird Elias Moncado sich mit den Wettbewerbern der europäischen Mulit-Distrikte auf dem Europa-Forum vom 27.-30. Oktober 2016 in Sofia, Bulgarien messen. Unser Distrikt wünscht ihm viel Erfolg!


Unser Distrikt SW stellt mit Elias David Moncado den Gewinner des Lions jugendmusikpreis 2016

Governorrats-Vorsitzender (GRV) Daniel Isenrich übergibt dem Gewinner den 22. Lions Musikpreis auf der MDV 2016.

 

Der Gewinner (aus unserem Distrikt), Elias David Moncado, spielte auf der MDV mit dem Symphonieorchester der Deutschen Lions (SODL) mit u.a. Stück "Introduction et rondo capriccioso" von Camille Saint-Saëns.


Friedensplakatwettbewerb 2015/2016


Lions Club Achern spendet Jugendhospiz         3.000 Euro

Nach dem gelungenen Weihnachtsoratorium erhält der Kinder- und Jugendhospizdienst Ortenau Unterstützung

Bei der Spendenübergabe (von links): Frank Hodapp (Jugendchor Unterwegs), Hermann Witt ­(Präsident Förderverein Lions), Thomas Strauß (Bach-Chor Ortenau), Susanne Scheck-Reitz ­(Bürgerstiftung), Helena Gareis (Kinder- und Jugendhospizdienst), Andreas Moll
Bei der Spendenübergabe (von links): Frank Hodapp (Jugendchor Unterwegs), Hermann Witt ­(Präsident Förderverein Lions), Thomas Strauß (Bach-Chor Ortenau), Susanne Scheck-Reitz ­(Bürgerstiftung), Helena Gareis (Kinder- und Jugendhospizdienst), Andreas Moll

 

Der großartigen Aufführung des von Michael­ Gusenbauer für Kinder zugeschnittenen »Weihnachtsoratoriums« in der Acherner Liebfrauenkirche folgte nun das zweite Glanzlicht. Konzertgestalter und –ausrichter überreichten dem Kinder- und Jugendhospizdienst des Hospizvereins Offenburg eine Spende in Höhe von 3.000 Euro.

 

Ziele verwirklicht

 

»Wir wollten Kinder an die Musik und das Musizieren her­anführen und zugleich ein wichtiges soziales Anliegen und Engagement unterstützen.« Markus Wössner, von Beruf Kinderarzt und seit Jahren mit dem Lions Club Achern zur Förderung von Kultur und Sozialem im Einsatz, hatte vielen Dank zu sagen.

 

»Ohne den musikalischen Urheber Thomas Strauss, hätte keinesfalls ein Konzert in dieser Qualität stattfinden können. Genauso großer Dank geht an die Bürgerstiftung Achern für ihre wirklich großzügige Unterstützung.«

 

Froh zeigte sich der Organisator auch, dass sich unter Leitung von Kantor Frank Hodapp auch Kinder musikalisch für andere Kinder engagiert hatten, deren Familien durch schwerste Krankheit belastet sind«, so Markus Wössner. Helena Gareis vom Offenburger Kinder- und Jugendhospizdienst verdeutlichte, wie notwendig sämtlicher Einsatz für Kinder und Familien ist, wenn Kinder schwerstkrank sind oder Eltern sterben. »Manche Kinder trifft hier in kürzester Zeit ein schlimmer Doppelschlag.«


Bachs weihnachtsoratorium für kinder am 02.01.2016 in Achern 

Bach-Chor Ortenau berührte mit Klängen voller Herzenswärme

Auf dem Programmheft leuchtete der Bethlehem-Stern auf einer Fotografie des Hubble-Weltraum-Teleskops. Es stimmte die Zuhörer auf Bachs Weihnachts-Oratorium zum 20-jährigen Bestehen des Bach-Chors Ortenau unter der Leitung seines Gründers Thomas Strauss in der Acherner Pfarrkirche ein.

© Daniela Busam
© Daniela Busam

Es waren eigentlich zwei Aufführungen am vergangenen Samstag in der katholischen Kirche: Sie war vollbesetzt mit Kindern und Erwachsenen jeden Alters, vieler Sprachen und Kulturen, als  am Nachmittag »Bachs Weihnachts-Oratorium für Kinder« zu hören war. Die vom Lions-Club geförderte Version wurde dem Publikum von Michael Gusenbauer als Erzähler im Engelsgewand nahegebracht. Er führte kindgerecht in Bachs unsterbliches Werk ein – auch mit einer Demonstration der  Instrumente des Bach-Consortiums. Er vergegenwärtigte seinen Zuhörern beispielsweise, wie das Kind in der Krippe, der Welten-Erlöser, nicht einschlafen kann – und leitete so zu einem  zu Herzen gehenden Vortag, zu Bachs Arie »Schlafe, mein Liebster«, gesungen von der Altistin Gabriele Grund über.

 

Bei der Hauptaufführung am Abend lag der Akzent naturgemäß auf der vielstimmigen Großartigkeit, der konzertanten Festlichkeit mit allen ihren Elementen aus Barock-Trompeten und Pauken, schwungvoll dirigierten Jubelchören, glitzernden Violin-Läufen und virtuosen Arien im Solo- und Ensemble-Gesang. Doch auch am Abend war immer wieder die Herzenswärme aus Bachs musikalischem Universum tief bewegend spürbar: Es ist, als könne man, obwohl oft gehört, sich nicht satthören an der Hirtensinfonie mit ihrem Wechselgesang aus sehnsüchtigem Streicher-Gewebe und dem rührenden Schalmeien-Klang aus Oboen und Flöten.

 

Wie zur tönenden Rückerinnerung an den Beginn des zweiten Teils waren diese Holzbläser-Klänge an seinem Ende, in die Andacht der Choral-Melodie »Vom Himmel hoch« hineingelegt, – ein wunderbares Innehalten in der Mitte der Aufführung, bevor Thomas Strauss den Stab hob zum  dritten Teil. Da intonierten die kräftigen und intonationsreinen Tenöre, später die markanten Bässe und die vielen schönen und höhensicheren Frauenstimmen das prächtige Chorstück »Herrscher des Himmels«.

 

Enorme Ansprüche

 

Von den Solisten beeindruckte die bereits erwähnte Altistin Gabriele Grund mit ihrer Atemtechnik in den langen Noten, während die Sopranistin Katrin Müller ihr leuchtendes Organ in den Koloraturen einsetzte. Gestalterisch souverän  und tonrein wirkte Bassist  Clemens Morgenthaler. Welche enormen Ansprüche Bach an Solo-Tenöre stellt, merkte man an den Leistungen von Patrick Labiche.   

 

Vertraut, so denkt man, sind uns die alten Weihnachts-Choräle. Doch gerade hier wird Bachs ungewöhnliche Tiefenschichtung in den Stimmen unterhalb der Sopran-Linien hörbar. Thomas Strauss brachte ihren ganzen Ausdrucksreichtum zur Geltung. Die flotten Tempi der mehr konzertanten Stücke beeinträchtigten nie die Innigkeit der Choräle.

 

Im lang anhaltenden Beifall am Schluss des Konzerts drückte sich mit der Weihnachtsfreude auch die Freude über den runden Geburtstag des vorzüglichen Chors, des Orchesters und seines Leiters aus.

 

Gestern Abend hat der Bach-Chor Ortenau das Weihnachtsoratorium in der Klosterkirche in Offenburg aufgeführt.


Presse-Schau 2015


Fröhliche Weihnachtsbäckerei 

bei Bäckermeister Kotz in Müllheim

Die eigentlich doch geräumige Backstube, eher ein Backsaal, in der Müllheimer Unterstadt konnte die Zahl der Kinder kaum mehr fassen. Nach alter Tradition hatten Bäckermeister Klaus Kotz und seine Frau Christa wieder die Kinder der Lions Clubs Müllheim-Neuenburg und Schliengen im Markgräflerland, auch Kinder befreundeter Familien, am dritten Advent zur Weihnachtsbäckerei eingeladen. Und diesmal stürmten über 60 jubelnde Kinder den großen Backtisch und sprengten fast die Kapazitäten. Die Kleineren standen sogar auf umgedrehten Plastikeimern, um aus dem vorbereiteten Teig Ausstecherle, Husarenkrapfen, Vanillegipferle und  sogar Grättimänner formen und auf die großen Bleche verteilen zu können. Der "gefährliche" Umgang mit dem großen und heißen Backofen blieb natürlich Meister Kotz vorbehalten. Nach gut zwei Stunden durften die kleinen Bäcker das Ergebnis ihrer schweren Arbeit mit vom Mehl bepuderten Nasen, roten Backen und glücklich strahlenden Augen begutachten und kosten.

 

Aber nur ein Teil der Backwaren wanderte in den eigenen Magen der Kinder.  Wie schon in den Vorjahren wird ein Teil der süßen Produkte den Weg in Altenheime finden.

 

Unter den Eltern fand bei der Weihnachtsbäckerei auch noch eine kleine Spendensammlung statt, deren Ergebnis von den beiden Clubs aufgerundet wurde. So können 600 € an das Haus Lichtblick in Buggingen überwiesen werden, das Menschen mit psychischen Erkrankungen und andere Hilfsbedürftige Zuflucht und Zuhause bietet.

 von links die Eheleute Kotz, Lions Zonen-Leiter Günther Effinger und den Präsidenten des Lions Club Schliengen Matthias Fräulin.
von links die Eheleute Kotz, Lions Zonen-Leiter Günther Effinger und den Präsidenten des Lions Club Schliengen Matthias Fräulin.

Hilfe Schlag auf Schlag - Bei der Benefizauktion des Lionsclubs zugunsten der Flüchtlingshilfe kamen 5000 Euro zusammen.

EMMENDINGEN. 


Es sind keine Bilder von Künstlern, deren Werke im Louvre hängen, bremst Auktionator Christian Hodeige gleich zum Beginn der Benefiz-Kunstauktion des Lionsclub Emmendingen am Donnerstagabend allzu große Erwartungen der rund 100 Besucher. Um gleich darauf den Wert der 50 Exponate, die im Autohaus Schmolck zugunsten von Flüchtlingen neue Besitzer suchen, hervorzuheben. "Hier bekommen sie nur Originale, nur Unikate", so der Herausgeber der Badischen Zeitung. Entsprechend leidenschaftlich geht er ans Werk.


50 Arbeiten haben 29 Emmendinger Künstler gespendet. Von jedem offeriert Hodeige ein Werk, die weiteren werden im Nachgang an die Auktion veräußert. Zuvor jedoch wird der Mann mit dem Hammer, den er an diesem Abend links liegen lässt, seinem Ruf, das Auktionspublikum mit schweißtreibendem Engagement gekonnt aus der Reserve locken zu können, vom Start weg gerecht. Der BZ-Herausgeber muss aber auch nicht lange bitten, mit "EM-der magische Landkreis" steht schon zum Auftakt eine Fotoarbeit des weit über Emmendingen hinaus bekannten Kulturpreisträgers Peter Thomann auf der Staffelei.


Danach geht es Schlag auf Schlag. Das Mindestgebot in Höhe von 100 Euro ist bei den meisten Werken, kaum ausgesprochen, schon überholt. Zumal es Hodeige geschickt versteht, den zukünftigen Besitzern eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie und wo sie ihr Kunstwerk wirkungsvoll hängen oder stellen. "Werfen sie mal allen alten Mist aus ihrer Küche raus", weiß er ganz gut, wo das "Gefäßsammelsurium" von Waltraud Grasegger einen passenden Platz finden könnte. "Da müssen sie nah davor stehen", rät er dem Kunstfreund, der sich für die "goldige Arbeit" mit dem Titel "Hülsenfrüchte" von Karin Weiß interessiert.


"Es ist nicht die ganz große Kunst", weiß Hodeige die einzelnen Arbeiten gut einzuschätzen. Doch der Kunstfreund, der selbst Arbeiten regionale Künstler sammelt, "die bestimmt keine Wertanlage sind", gibt den Werken zugleich noch eine ganz andere Wertigkeit. "Spaß haben, jeden Tag", sollen die Kunstfreunde an den neuen Besitztümern, die sie an diesem Abend mit nachhause nehmen.


"Es ist für jeden Geschmack was dabei", so Hodeige. Emmendingens Kunstszene präsentiert sich vielfältig und er findet weit über den aktuellen Anlass hinaus guten Grund, die lokale Kulturszene zu loben. "Unglaublich, was hier, nicht nur in der Stadt", so der Freiburger, "sondern in Emmendingen geboten wird". Ein Lob, in das er auch die Menschen einbezieht, die hinter allem stehen. In diesem Fall das Ehepaar Baltes, das bei Künstlern darum warb, Werke für die Benefizauktion zur Verfügung zu stellen, Bernhard Schmolck, dessen Autohaus wieder einmal den Rahmen bietet und die Lions-Mitglieder, die bis hin zum Bestuhlen mit anpacken.

Am Ende sind mindestens 5000 Euro zusammenkommen, so Friedhelm Baltes. Das Förderprojekt, die Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge, in der sie Zweiräder für die eigene Nutzung herrichten können, hat ein recht ordentliches Startkapital.

"Und "Räumlichkeiten haben wir auch schon", betont Baltes.

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Badische Zeitung - obiger Bericht als pdf
Emmendingen_ Hilfe Schlag auf Schlag - b
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regiotrends - Berichterstattung vom 26.11.2015
regiotrends - Berichterstattung über Lio
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1. Dreisamtäler Charity Wildessen war ein voller Erfolg für die gute Sache!

Kirchzarten, den 26.11.2015 

 

Stolze 50 Gäste konnten der Präsident des Lions Hilfswerk Dreisamtal e.V., Franz X. Ritter und der Präsident des des Lions Club Dreisamtal, Tobias Bobka, an diesem Abend zum 1. Charity Wildessen Dinner begrüßen. In stilvollem Rahmen des Clublokals, dem Hotel Restaurant Sonne in Kirchzarten, konnten die Gäste, einen wundervollen Abend in vorweihnachtlicher Atmosphäre genießen. Das Team der Sonne verzauberte die Anwesenden mit kulinarischem Hochgenuss - ein raffiniertes 3-Gang Wildmenü, von dessen Einnahmen das Sonne Team rund um Inhaber Andreas Rombach & seiner Familie stolze 10 Euro pro Menü dem Lions Hilfswerk Dreisamtal e.V. spendete für den guten Zweck. Dieser Abend galt der Unterstützung des Klasse2000 Projektes an der Grundschule Kirchzarten. Die Lions in Kirchzarten, bekannt auch als Förderer des Jugenkunstpreises in Kirchzarten, fördern hierbei bereits seit zwei Jahren zwei 1. Klassen, drei weitere 1. Klassen ab diesem Schuljahr kommen nun hinzu. Damit beträgt das Gesamtengagement der Dreisamtäler Lions alleine für dieses Projekt nunmehr als 4.000 Euro. Gesund, stark und selbstbewusst – so sollen Kinder aufwachsen. Dabei unterstützt sie Klasse2000, das in Deutschland am weitesten verbreitete Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Mehr erfahren interessierte Eltern, Lehrer und Schulen insgesamt unter www.klasse2000.de oder www.lions-dreisamtal.de.

 

Und hier noch einige Impressionen vom Abend:


Indische Lions in Oberkirch

DG N. Kumar & VDG Mohan of 317F, VDG Divakar und Pastim Bild:  Multiple Council Chairman (2012-13) C.K. Krishnamurthy of 317A;  DG Konstanze Schwarz sowie Hans-Georg Waßmuth, Horst Glaser, Ulrich Reich 
DG N. Kumar & VDG Mohan of 317F, VDG Divakar und Pastim Bild: Multiple Council Chairman (2012-13) C.K. Krishnamurthy of 317A; DG Konstanze Schwarz sowie Hans-Georg Waßmuth, Horst Glaser, Ulrich Reich 

Indische Lions in Oberkirch

 

München – Innsbruck – Luzern – Oberkirch – Frankfurt – Köln – Amsterdam – Paris

 

Auf einer Europareise, die sie durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Holland und Frankreich führt, hat eine Gruppe von 47 Lions-Mitgliedern aus der indischen Millionen-Metropole Bangalore auch Station in Oberkirch gemacht.

 

Organisiert vom Mitglied des Lions Clubs Oberkirch-Schauenburg Horst Glaser trafen sich die indischen Gäste mit dem Oberkircher Lions Club zu einer Weinprobe im Weinhaus Renner, wo sie von der hiesigen Distrikt-Governorin Konstanze Schwarz und dem Präsidenten des lokalen Lions Clubs Ulrich Reich herzlich willkommen geheißen wurden. Die von Sylvia und Martin Renner kredenzte Verkostung der heimischen – alkoholischen und alkoholfreien - Traubensäfte und ein entspannter Gedanken- und Meinungsaustausch ließen die Zeit wie im Flug vergehen und waren Garant für ein denkwürdiges Zusammentreffen.

 

Oberkirch, 29. Oktober 2015

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mobiles Ultraschallgerät an Distrikt in ungarn gespendet - Distrikt Activity

Dr. Solymosiné Dr.Kiss Ilona (PDG für Lions in Ungarn) konnte sich dieser Tage über die Spende eines mobilen Ultraschallgerätes in der Klinik Solydent in Györ, Ungarn freuen. Das Gerät kommt karitativen Einsatzzwecken zu Gute und somit unmittelbar hilfsbedürftigen Menschen in ländlichen Regionen. Unser besonderer Dank gilt Lionsfreundin Dr. Assia Kemih vom Lions-Club Dreisamtal. Die Praxis Dres. Kemih hat das Gerät kostenlos zur Verfügung gestellt. Werner Fross  und Wolfgang Walk vom Lions Club Emmendingen haben sich um die professionelle Abwicklung gekümmert und den Transport in Höhe von rund 500  EUR auf eigene Kosten finanziert. Wieder einmal haben Lions des Distriktes 111-SW ohne große Worte dort geholfen, wo Hilfe von Nöten war. Die Aktion fand unter Federführung des IPDG Stefan Lauble vom Lions Club Dreisamtal statt, der sich seit Jahren u.a. im Rahmen der Tri-Jumelage für die Beziehungen zwischen Deutschland, Frankreich und Ungarn engagiert und Lions aktiv in die Welt trägt. So konnte auch in Ungarn wieder unmittelbar im lionistischen Sinne Gutes vollbracht werden. 


Spendenübergabe des LEO Club Freiburg                 am 15.06.2015 an die Kita in Freiburg

Am Montag den 15. Juni 2015, konnten die LEOs Freiburg gemeinsam mit Sponsoren die Spendensumme in Höhe von 2.701,10€, an die Kita "Krozinger Straße“ der AWO Freiburg, übergeben. Gemeinsam mit ihren Eltern empfingen die Kinder der Kita die Gäste. Nach einem Begrüßungstanz, einem Lied und gemeinsamen Tauziehen gab es einen netten Ausklang vor Ort. Durch die Spende hat sich die AWO neue Bewegungsartikel, wie beispielsweise Bälle, Fußballtore, einen Basketballkorb und ein Tau-Seil gekauft. Des weiteren wird ein Teil der Spendengelder für Familienkurse in der Kita verwendet; angeboten werden unter anderem Zumba und Hip-Hop Kurse für die ganze Familie. Der Spendenbetrag wurde im Rahmen des 1. LEO Sponsorenlaufs im Rahmen des Freiburg Marathon 2015 tapfer erkämpft durch die läuferischen Leistungen und die Unterstützung der Sponsoren.

 


Spendenübergabe an Jugendmusikschule am Lions-LEO Service day durch LC Dreisamtal - 09.05.2015

Der Präsident des Lions Club Dreisamtal, Herr Willmann (2. v. l.) überreicht einen Spendenscheck an den Leiter der Jugendmusikschule Dreisamtal, Herr Joos (1. v. l.) für die Anschaffung eines E-Pianos. Durch den langjährigen Kontakt zwischen dem Gründungspräsidenten des Lions Club Dreisamtal, Stefan Lauble (3. v. l.) und dem ehemaligen Leiter der Jugendmusikschule Dreisamtal, Herr Zahner (4. v. l.) kann die Jugendmusikschule Dreisamtal mit Hilfe der Spende einen lang ersehnten Wunsch mit der Anschaffung eines E-Pianos realisieren. Durch das neue E-Piano wird die Öffentlichkeitsarbeit der Jugendmusikschule mit Solo-Beiträgen der Klavierklassen als auch kammermusikalischen Beiträgen mit Streicher und Bläser erweitert werden.


Grenzüberschreitendes lIONS-Sportereignis: Dreiländerlauf feierte Jubiläum am 17.05.2015

Fotos: Juri Junkov

 

Rund 1500 Läufer und Läuferinnen nahmen am Sonntag am Dreiländerlauf teil. 

 

Die Lions-Clubs aus den drei Ländern bewirteten auf dem Basler Marktplatz.

 

"Fast im Ziel: dort hinten leuchtet der rote Turm des Basler Rathauses in der Sonne, daneben der weiße Startbanner. Laufen, was die Beine noch hergeben. Bunte Luftballons wehen im Wind, Menschen stehen Spalier, applaudieren und feuern uns an, die Cheerleader schütteln ihre Pompons. Zieleinlauf. Geschafft."

  

Ein Halbmarathon, der durch drei Länder führt: Das geht beim Dreiländerlauf in Basel und im Dreiländereck Schweiz-Frankreich-Deutschland: Von Basel ging's nach St. Louis in Frankreich von dort nach Weil am Rhein und wieder zurück nach Basel. Und das zum 25. Mal, der Lauf feierte in diesem Jahr sein Jubiläum. Grund genug mal selber mitzulaufen. Glücklicherweise gab es neben dem 21,1 Kilometer langen Halbmarathon auch einen 10,3 Kilometer langen Lauf in der Basler Innenstadt. Für Einsteiger und die, die es lieber entspannt angehen wollten. Beim ersten Lauf und so quasi aus dem Stegreif war schon das eine ganz schöne Ecke. Entsprechend groß war vorher die Aufregung.

 

Am Morgen drängten sich auf dem Basler Marktplatz die Läufer, ein Sprachengewirr aus Französisch, Englisch, Deutsch und Schweizerdeutsch war zu hören. Eine Band spielt, Bierbänke sind aufgebaut, es riecht nach Grillwurst. Rund 1500 Läufer nahmen in diesem Jahr am Dreiländerlauf teil, etwa 900 laufen die 21,1, rund 450 die zehn Kilometer und etwa 80 Kinder sind beim Schülerlauf dabei, erzählte der Präsident des Organisationskomitees Martin Lichtenthaler. Die Teilnehmerzahlen seien in den letzten Jahren stetig gestiegen, zuletzt etwa um 15 Prozent.

 

Bei der Startnummernausgabe herrschte Gewimmel – wo steht der eigene Name auf der schier endlosen Starterliste, wer gibt die Nummern aus und wie hält das verdammte Ding eigentlich am besten am T-Shirt? Dann begann die Startaufstellung. So langsam wurde der Mund trocken, der Puls stieg. Der Einsteigerlauf durfte als erstes, Halbmarathon und Schülerlauf folgten im 15 beziehungsweise zehn Minuten Abstand. Innerliches Mit-den-Hufen-Scharren, äußerlich Unruhe, von einem Bein aufs andere treten. Drei – zwei – eins – der Startschuss ertönt. Gemächlich setzte sich das Feld in Bewegung. Die Zuschauer jubelten. Die Zeitmessung begann kurz dahinter, ein Chip an der Startnummer übermittelte die Daten. Schon auf der Mittleren Rheinbrücke zog sich das Feld auseinander. Irgendwo stand geschrieben, es sei am besten, anfangs langsam zu laufen und dafür am Schluss alle zu überholen – mal sehen. Erst mal langsam machen, das eigene Tempo finden, bei sich bleiben. Nicht immer ganz einfach, wenn Läufer an einem vorbeipreschen. Entlang der Rheinpromenade ging es in Richtung Kleinhüningen. Bis Kilometer eins hat die Anspannung nachgelassen, und die Lust am Laufen wieder die Oberhand gewonnen. Die Sonne schien, vom Rhein her wehte eine leichte Brise, es war ruhig, das lauteste Geräusch waren die rhythmischen Schritte der Läufer auf dem Asphalt. Vereinzelt standen Menschen am Straßenrand, sie klatschten, Kinder riefen "Allez, allez!". Ähnlich wie in den vergangenen Jahren rechnete Martin Lichtenthaler mit etwa 8.000 Besuchern auf dem Marktplatz und an der Strecke. Die meisten sahen aber wohl den Marathonläufern zu – auf unserer Strecke herrschte gähnende Leere. Viel Zeit zu gucken – das Wieseufer, der Rheinhafen, die Rheinpromenade – und zu genießen.

 

Dabei aber bloß nicht verlaufen. Doch die Sorge ist unbegründet, Streckenposten lotsten die Läufer über Straßenkreuzungen und stoppten dazu eigens den Verkehr, Kreidepfeile führten um Kurven und über Brücken. Insgesamt rund 300 Helfer beteiligten sich laut Martin Lichtenthaler an der Organisation. Etwa 200 Streckenposten und 80 Helfer, die sich etwa bei der Nummernausgabe und beim Festbetrieb auf dem Marktplatz beteiligten. Ohne die Unterstützung der Vereine ginge es nicht, meint Lichtenthaler.

 

Kurz vor Kilometer fünf die erste Verpflegungsstation. Trinken während des Laufens – auch das will gelernt sein. Das Obst wird aber links liegen gelassen. Ein Fehler. Der tote Punkt bei Kilometer sechs. Energie und Motivation lassen nach, die Beine werden schwer. Und noch vier Kilometer! Ein Biss in einen Energieriegel hilft. Einige Läufer fielen och weiter zurück, die Köpfe rot, sie schienen an ihre Grenzen zu kommen. Viele liefen zum ersten Mal, einige trainieren erst seit Kurzem. Der Einsteigerlauf eignet sich gut dazu, zum ersten Mal die eigene Grenze auszuloten.

 

Die Läufer erreichten wieder die Rheinpromenade – das Ziel war nah. Bei Kilometer acht zog das Tempo an. Trotzdem sind es noch mehr als zwei Kilometer. Jetzt nur nicht überfordern. Die Strecke war bisher weitgehend eben, jetzt führte sie mit einem fiesen kleinen Anstieg von der Promenade in die Stadt und über die Wettsteinbrücke zum Kunstmuseum. Die letzten Meter. Jetzt noch mal alles geben, die letzten Sekunden rausholen.Noch einige Läufer überholen – der Plan hat funktioniert. Nach einer Stunde und dreizehn Minuten war das Ziel erreicht. Schnelle Läufer schafften die Strecke in etwa 30 Minuten, sagt Martin Lichtenthaler. Nun gut. Aber der Stolz überwog: Der erste Lauf war geschafft. Und wer weiß, vielleicht lautet das Ziel 2016: Halbmarathon.

 

Hintergründe:

 

Der Dreiländerlauf fand dieses Jahr zwar erst zum 17. Mal statt; aber Feste sollen bekanntlich gefeiert werden, wie sie fallen und da war 2015 für die Veranstaltung am 17. Mai durchaus ein rundes Jubiläumsjahr. Denn vor einem Vierteljahrhundert fand der erste grenzüberschreitende Lauf statt. Bei einem Empfang im Basler Rathaus würdigten Politiker aus dem Dreiländereck dieser Tage denn auch die Bedeutung des Dreiländerlaufs als grenzüberschreitendes Sportereignis, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist.

Der Lauf, der unter anderem in der Halbmarathon-Distanz durch alle drei Länder führt, spiegele die gute Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Darin waren sich laut der Mitteilung der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels und die Stadtoberhäupter von Weil, Hüningen und St. Louis, Wolfgang Dietz, Jean-Marc Deichtmann und Jean-Marie Zoellé einig. Einen Beleg dafür liefern nicht zuletzt die rund 300 Helfer und Helferinnen sowie die Unterstützer aus den elf Lions Clubs der Region, die die Veranstaltung bei Wind und Wetter ermöglichen. Organisationschef Martin Lichtenthaler erinnerte im Interview mit dem Journalisten Henning Hooss aus Baden-Baden denn auch an den Schneefall bei einem Dreiländerlauf, als dieser noch nicht im Mai, sondern noch im Herbst stattfand. Dass die Sportler beim diesjährigen Lauf erstmals in allen drei Nahverkehrsverbünden der Region freie Fahrt haben und gratis anreisen konnten, freute Peter Völker als Sprecher der Regio-Lions besonders. Gewürdigt wurde beim Empfang auch das durch Zuschüsse aus den Startgeldern unterstützte Feriencamp, zu dem Jugendliche aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz eingeladen sind.

 

Lokalberichte 


Lionsclub Triberg ermöglicht Entspannten Tag für Autisten und ihre Eltern (Mai 2015)

Triberg. Nicht nur "refugio" hatte vom Lionsclub Triberg eine Spende erhalten, sondern auch die Selbsthilfegruppe Autismus.

Nur zu gut weiß Claudia Knab, Präsidentin des Lionsclubs Triberg und Sonderschulrektorin, um die vielen Fragen, Sorgen und Freuden, die Eltern mit einem autistischen Kind haben.


Eine Autismusspektrums-Störung stelle das Leben ganzer Familien auf den Kopf. So kann Autismus bedeuten, dass das Kind eine geistige Behinderung oder aber sogar hochbegabt ist, keinerlei Sprache als Kommunikationsmittel anwendet oder aber besondere sprachliche Fertigkeiten besitzt.  Allen Autisten gemein jedoch ist, dass sie sich besser in gewohnten, ritualisierten und festgelegten Strukturen und Regeln orientieren können, dass sie Blickkontakte meiden und sich äußerst schwer tun, eigene Gefühle zu äußern oder Mimik anderer Menschen zu deuten. Mit Äußerungen über Empfindlichkeiten können die meisten Autisten kaum etwas anfangen.


Die Eltern, die häufig nach einem langen Diagnoseweg endlich die individuell für sie als Familie passende Betreuungs- und Beschulungslösung gefunden haben, treffen sich in regelmäßigen Abständen, um sich auszutauschen.

"Schauen Sie, das ist typisch für zwei begabte Autisten", meint Claudia Knab und verweist auf zwei junge Männer, die sich leise mit gesenkten Köpfen ohne sich anzublicken sehr intensiv und in Fachsprache über diverse Unterschiede im technischen Bereich von Microsoft unterhalten. "Ich selbst verstehe leider kein Wort..."


"Wir wollen den Eltern der Selbsthilfegruppe mit unserer Spende ermöglichen, sich bei einem hoch qualifizierten Fachvortrag weiterzubilden. Aber wir wollten auch, dass wir den Kindern und ihren Familien einen entspannten Tag ermöglichen", sagt Claudia Knab. Zu diesem Zweck hat sie einen Mitarbeiter ihrer Schule, der freiberuflich Erlebnispädagoge ist, gebeten, den Tag zu gestalten. "In Jörg Winter haben wir einen erfahrenen Erlebnispädagogen, der sich auch mit Autisten bestens auskennt."


So konnten die Kinder, Jugendlichen und ihre Eltern den Vormittag über über Seile rutschen, zwischen den Bäumen balancieren, selbst Feuer entzünden und vor allem Bogenschießen üben. Unterstützt wurde  Jörg Winter durch einige wenige Lionsmitglieder, dafür aber von der Jugendorganisation der Lions, den Leos.


Und nachdem das Wetter auch noch mitgespielt hat, haben alle ihre Würstchen über dem offenen Feuer gegrillt.

Ein gelungener Tag!

 








Entspannter Tag für Autisten und ihre Eltern


Junge Autisten und ihre Eltern verbringen den Vormittag beim über Seile rutschen, zwischen den Bäumen balancieren, selbst Feuer entzünden und vor allem Bogenschießen.


Fotos: KnabFoto: Schwarzwälder-Bote