Lions Jugendaustausch

Internationales Jugendcamp 2018

Der Distrikt 111 Süd West (SW) veranstaltet 2018 sein erstes internationales Jugendcamp, das am Bodensee in Konstanz im August 2018 stattfinden wird. Gerne versorgen wir Euch bereits jetzt mit den wichtigsten Fakten und Möglichkeiten selbst aktiv als Club oder auch Einzelperson zu helfen und dabei zu sein. Ziel dieses Camps ist es für die aktive Völkerverständigung unter den unterschiedlichen Nationen und Ländern zu sorgen. Dies ist einer der wichtigsten ethischen Grundsätze unserer Lions Organisation, die wir hiermit umsetzen möchten.

 

Fakten:

 

• Das internationale Jugendcamp findet vom 05. – 19. August 2018 statt.

 

• Untergebracht sind wir auf dem Sportgelände der Universität Konstanz.

 

• Es ist international, weltweit ausgeschrieben

 

• 20 Teilnehmer werden dabei sein.

 

• max. 2 Teilnehmer aus einem Land werden teilnehmen.

 

• 18 – 23 Jahre junge Erwachsene, die auf Empfehlung eines Lions Clubs aus ihrem Land kommen. Diese bürgenden Lions Clubs können auch die Reisekosten für den jeweiligen Teilnehmer übernehmen.

 

• Camp-Sprache ist Englisch.

 

• In der ersten Woche findet - zum besseren Kennenlernen der Teilnehmer - ein Segelkurs statt.

 

• Nachmittags und abends (erste Woche), ganztags (2. Woche) sind kulturelle und völkerverständige Veranstaltungen vorgesehen (siehe Anlage).

 

Das Jugendcamp Team:

 

Birgit Bea, Günther Effinger, Hanns Fahlbusch, Claus-Peter Pietruk, Stefan Lauble, Uli Seeberger.

 

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Unterstützung. Ansprechpartner ist jeder von uns.


LIONS Jugendaustausch - die Übersicht

LIONS engagieren sich mit diversen Angeboten, damit Kinder und Jugendliche über den Schüler- und Jugendaustausch mit viel Spaß Kompetenzen in Kulturverständnis erlangen.

 

Folgende Programme bieten LIONS Schülern und Jugendlichen - siehe auch www.lions-youthexchange.de :

 

- Internationale Jugendcamps in den Sommerferien für Jugendliche zwischen 15-24 Jahren in die ganze Welt

  bzw. Aufnahme aus aller Welt 

 

- Internationales Jugendforum in den Sommerferien für Jugendliche zwischen 18-24 Jahren aus 10 Ländern

  in Deutschland

 

Außerdem bietet der Distrikt 111 SW jährlich sieben Jugendlichen zwischen 18-24 Jahren die Möglichkeit, im August an der Distrikt Jugendbegegnung in Frankreich, Ungarn oder Deutschland teilzunehmen.

 

Ihr Club empfiehlt eine(n) Schüler(in) oder Jugendliche(n) für ein LIONS Jugendaustausch-Programm oder Sie kennen eine interessierte Gastfamilie, die eine(n) Schüler(in) oder Jugendliche(n) aufnehmen möchte?

 

Dann melden Sie sich gerne bei unserer Kabinettsbeauftragten für Jugendaustausch (KJA):

  

Ulrich A. Seeberger 

KJA (Kabinettsbeauftragte für Jugendaustausch) 

E-Mail: useeberger@yahoo.de

 

 

Der LIONS Jugendaustausch bereichert junge Menschen für ihr Leben!


Rückblick 2016

Dieses Jahr trafen sich 21 junge Erwachsene zwischen 18-23 Jahren vom 30.07.-14.08.2016 am Bodensee unter Leitung von Uli Seeberger auf der jährlichen Jugendbegegnung der Distrikte 111 SW, 111 SN, 103 Centre und 119.

 

Neben dem Besuch der Insel Mainau standen viele weitere gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm, wie etwa das Segeln auf dem Bodensee (Segelschule Radolfzell), gemeinsame Koch- und Grillabende, der Besuch des Rheinfalls in Schaffhausen und des Hochseilgartens der Universität Konstanz oder auch des Hönig Hofes. Die jungen Erwachsenen konnten sich bei gemeinsamen Ausflügen zum TRAB e.V. und vielen weiteren Highlights dabei auch von unterschiedlichsten sozialen Engagements überzeugen. Das Gemeinsamkeitsgefühl während dieser Tage war allgegenwärtig spürbar. An den Abenden wurde lange zusammengesessen, gelacht und über die Sprachen hinweg diskutiert und einander kennengelernt. Die Krönung der gemeinsamen Zeit war das Seenachtsfest in Konstanz inklusive spektakulärem Feuerwerk.

 

Aber sehen Sie selbst anhand des unten stehenden Videos und dem Bericht vom Lions Youth Camp 2016:

 

Download
Bericht von DGe Hanns Fahlbusch zum Lions Youth Camp 2016
161015 DK Lions Youth Camp 2016 Rückbli
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Feedback der Teilnehmer des Austausches

Rückblick 2011

Feedback der Teilnehmer im Jahr 2011

Erfahrungsbericht Lions Club Tri-Jumelage Frankreich-Ungarn-Deutschland 24.7. - 5.8.2011

 

Vom Trijumelage Austausch des Lions Club erfuhr ich über meine Freundin Sophie, die selbst davon über eine Teilnehmerin der letzten Trijumelage erfuhr. Spontan und lange nach der Anmeldefrist nahm ich Kontakt zu Herrn Ulrich Mentz auf, welcher mich sofort und mit großem Engagement in das Programm aufnahm. Auch als feststand, dass ich leider nachkommen müsste, da ich einen Termin bei meiner zukünftigen Uni hatte, stand er mir mit großem Verständnis zur Seite.


Auf die Gruppe, die aus sechs Ungarn, einem Deutschfranzosen und mich eingeschlossen drei Deutschen bestand, stieß ich am 28.7. in Orléans. Obwohl ich mit drei Tagen Verspätung kam, wurde ich schnell freundlich aufgenommen. Gilles Vetaux, der Präsident des örtlichen Lions Club und unser Hauptansprechpartner, holte mich vom Bahnhof ab und führte uns durch die Stadt. Gesprochen wurde unter uns Jugendlichen meist Englisch, da nicht alle Teilnehmer ausreichende Französischkenntnisse hatten. Abends fuhren wir zurück nach Lamotte-Beuron, ein Dorf mit 400 Einwohnern, 45 Minuten Zugfahrt von Orléans. Dort waren wir im nationalen Reitsportzentrum sehr komfortabel untergebracht und durften die wunderbare französische Küche kennenlernen.

Meist liefen die Tage so ab, dass wir nach dem Frühstück aufbrachen und bis zum frühen Nachmittag Programm hatten. Dann hatten wir Zeit zur freien Verfügung, gingen ins Schwimmbad, spazierten über das weitläufige Gelände, spielten Volleyball, Gitarre oder Karten bis zum Abendessen. Im Laufe der Woche machten wir eine Radtour, besichtigten zahlreiche Schlösser im Loiretal, die alle zusammen zum Weltkulturerbe ernannt worden waren, das Urkloster des Benediktinerordens, machten eine Radtour und fuhren zum Baden an einen See. Es war schön, das zentrale Frankreich so intensiv kennenzulernen, da es ganz anders ist als die Urlaubsregionen am Meer und kein typisches Ferienziel.


Die Höhepunkte des Programms stellten jedoch die Treffen mit der Gruppe des lokalen Altenheims dar. Wir trafen uns zum Kaffee, am See oder schoben diejenigen, die nicht mehr laufen konnten in Rollstühlen zum Wochenmarkt, wo sie seit zwei Jahren nicht mehr gewesen waren! Dementsprechend groß war auch die Freude auf Seiten der Alten und es war schön, etwas zurückgeben zu können, nachdem wir so viel auf diesem Austausch erhalten hatten. Betreut wurden wir bei diesen Treffen von der Animateurin des Heims, Paquita, die das Programm für diese Tage organisiert hatte und uns praktische Tipps für den Umgang mit Rollstuhl und Alter im allgemeinen gab.


Der letzte Abend wurde mit einem großen Dinner gefeiert, bei dem wir auch andere Lions des Distrikts Centre kennenlernen konnten. Als Zeichen unserer Dankbarkeit hielten wir Jugendlichen eine kurze Rede, sagen ein ungarisches und ein deutsches Lied und berichteten kurz, was wir erlebt hatten. Schließlich wurde allseits das Fazit gezogen, dass es ein gelungener Austausch gewesen war.


Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von den Ungarn und Thomas, dem Deutschfranzosen, bevor wir selbst in den Zug zurück nach Deutschland stiegen, mit dem festen Versprechen auf ein Wiedersehen in Budapest nächsten Sommer.



2010

Feedback der ungarischen Teilnehmer im Jahr 2010

HUNGARIAN REPORT OF LIONS-LEO SUMMER CAMP

TRI-JUMELAGE

ORTENBERG 2010

 

Dear Lions,


first of all, we would like to thank Lions and Leos this great opportunity to participate in an international camp like this. We spent there an unforgettable time with all of you. At the begining, we were very exited. We haven’t known eachother before this camp and we were worried about that we didn’t know anybody there. But our curiosity was greater than our worry. So were ready to go and discover a new experience in an intercultural fellowship.

 

„We serve for a better world”

 

First of all we were curious about purpose of this camp ” Life with challenges”. We spent an amazing holiday with people who had cancer before. As the time was gettin on and we were getting closer to each other we started to share things together (they told us how they lived their life with disease and now). Now, we are agree with Uwe that he didn’t mention that some of us had cancer before. He didn’t want to make difference beween us. The time we spent in the Parents-Home in Freiburg was very impressing. We didn’t meet children who have cancer but our guide talked a lot about the life of parents whose child has cancer. It touched everybody’s soul. We think it was a great experience to know how can we help and which problems exist to resolve. (we could see the way how do the  Lions and Leos try to make their life better in this case.) From this day our mates who had cancer before talked about their feeelings and it was a free conversation. It was very difficult to talk about it on our common language because we didn’t want to hurt their feelings with our direct questions.


The Schlosssfest helped a lot to make us closer to each other in a short time.(and the little competition organised by Leos near by the lake) It was a great occasion to be together, talk and not to go to bed early. When the fest ended we missed it but we played games every night  in the gaming-room. There was a wide choice of board games so everybody could find something to play with.

We were upset a little bit that the french didn’t hear about our country before. But they asked a lot and we tried to show them our country. They were very interestedJ In our free time they asked us to teach them some basic words, sentences. We laughed a lot together and they tried to use them during our stay. It was funny to teach each other. At the end, everybody improved language skills.

 

The programs were very interesting and everyday was well planned. These 10 days were very busy but we got a lot of experience, knowledge, feeling and so much information about history, culture, cancer, lions and leos. We are very proud of that we could be the delegates of Hungary!


The visit of the Council of Europe was also very impressive. The Mr’s speech was impressive. Otherwise it made the visit much more interesting and made us interested about their job there. He managed to get our attention. Sorry, we can’t tell the same about the day we spent at the Nature reserve Taubergiessen because of the english guide. But we know that wasn’t your fault. We were tired and we didn’t pay attention… The day in Europapark was the top. In Hungary we don’t have similar amusement parks to this huge one. We so enjoyed it. And we looked forward to finish the lunch as fast as it possibleJ to continue the discovery of the park. Each program was interesting and exciting and well organised. We enjoyed the evening of bowling, the visit of  the winery, Rastatt, the Uimog Museum, and Gengenbach tooàso every program! Of course, we have to mention the meals we had. We liked it so much !

 

„One world one heart”

 

 We are sure that after this international camp all of us changed some how in a very positive way (we mean there personal developement)! We think this camp is very useful and it will be an important (determinant) point in our future.

The camp changed a bit our mind about the world.

 

Thank you, Jan and Mr Ulrich Mentz for your attention and organization and for all the Lions Clubs who made this international camp came true. These 10-11 days in Baden-Württemberg haven still been unforgettable.

 

We wish you all the best,

 

The hungarian participants:

Sipos Xénia

Majoros Ádám

Kovács Adrienn

Bodnár Evelin

Bacsó Krisztina

 


Feedback der französischen Teilnehmer im Jahr 2010

Bericht der französischen Teilnehmern

Trijumelage  in Ortenberg 2010

 

Wir sind sieben junge Franzosen, die an der Trijumelage in Ortenberg teilgenommen haben.

Diese Reise war sehr interessant für alle von uns. Tatsächlich haben wir sehr viel unternommen, im Europa Park,  die Weinprobe, Wanderungen und so vieles mehr. Es war sehr harmonisch trotz den verschiedenen Interessen von allen Mitglieder unserer Gruppe. Wir haben nicht nur die deutschen Traditionen kennengelernt, sondern auch die ungarische Kultur. Dies dank der Trijumelage.

 

Die Jugendherberge war perfekt, um sich Freunde von ganz Europa zu machen. Deswegen war die Mischung in den Schlafzimmern eine sehr gute Idee. Das hat eine gute Atmosphäre tagsüber gebracht.  Wir möchten alle Lions Mitglieder danken für ihre Zeit, Anwesenheit, Arbeit und Spaß. Es war großartig, dass jeder Tag ein anderes Thema hatte. Das Essen. Einfach alles. Wir haben es sehr genossen.

Aber wir möchten auch einiges erwähnen, was uns nicht gefallen hat: Zum Beispiel im Elternhaus haben wir nicht die kranke Kinder gesehen, obwohl diese  doch der Kern der Trijumelage war.  Alles war auf Deutsch und langweilig, weil wir diese Sprache nicht kennen.

 

Trotzdem werden diese Ferien unvergesslich sein. Wir waren wirklich0 glücklich daran teilzunehmen. Deswegen möchten wir alle Mitglieder von den verschiednen Lions Clubs danken, die ihr bestes für uns gemacht haben. Wir waren ein richtiges Schmelztigel. Es war wunderbar. Wir haben Freunde gefunden und werden weiter in Kontakt mit ihnen bleiben und das ist unbezahlbar.

 

Wir danken ganz besonders Uwe Seeman, der wirklich alles gemacht hat, um uns glücklich zu machen und für sein Humor.

Danke Dir, Uwe dass Du bist,  wie du bist.

 

Marion

Leslie

Audrey

Morganne

Anais

Juliette

Gary


Feedback der deutschen Teilnehmer im Jahr 2010

Bericht der deutschen Teilnehmern

Tri-Jumelage Ortenberg

 

Wir möchten ein Bericht machen über die Trijumelage 2010. Unsere Erwartungen waren sehr hoch.

 

Am 5. August wurden wir von Uwe Seeman und Jan Kühn herzlich empfangen. Nachdem die zwei wichtige Organisatoren uns unsere Zimmer gezeigt haben, haben wir uns während des Abends kennengelernt. Ulrich Mentz erklärte uns das Programm und Claus Geppert vom Elternhaus in Freiburg erzählte uns über den Förderverein für krebskranke Kinder und die Institution „Elternhaus“ in Freiburg. Während des Abends hatten wir viele Fragen und diskutierten darüber.

 

Am zweiten Tag  wanderten wir zum Hohen Horn. Am Gipfel hatten wir ein wunderbares Picnic mit einer herrlichen Sicht. Danke Ruthard Männle, der es möglich machte Williams aus Douglas Glas zu genießen.

 

Am folgenden Tag waren wir verblüfft, zu sehen, wie die Leos von Weil am Rhein die „Leo Olympick Spiele“ vorbereiteten. Wir haben sehr viel Spaß gehabt. Am Abend waren wir mit dem Lions Club Offenburg-Simplicius bowlen. Dort machten wir die kulturelle Erfahrung, dass nur die Deutsche „Wurschtsalat“ mögen.

 

Während unseren Aufenthalt gab es ein Musikfestival am Ortenberger Schloss. So hatten die Franzosen und Ungarn die Möglichkeit, die deutsche Kultur kennenzulernen, während sie traditionelle Musik zuhörten. Es war sehr lustig mit ihnen.

 

Am 5. Tag wurden wir informiert über die Arbeit des Lions Club von DG Detlef Dietrich und PID Claus Faber. Johanne Mörz gab auch eine Presentation über die Leos. Später hatten wir das Glück eine Weinprobe zu machen bei Roeder und lernten einiges über die Weinhöfe.

 

Am 6. Tag waren wir in Freiburg. Einerseits hatten wir einen geführten Besuch der Stadt und anderseits besuchten wir das „Elternhaus“. Dort haben wir die erste Erfahrung mit einer speziellen Art von Kampf mit Stöcken. Der Fernseher war ebenfalls da und hat Aufnahmen gemacht während unseren Besuch im „Elternhaus“.

 

Rastatt war die nächste Stadt, das wir am nächsten Tag besichtigten. Zuerst waren wir im Rathaus, später zum Erinnerungsplatz der Freiheitsbewegung in der Geschichte Deutschlands am Schloss von Rastatt. Unser Tag wurde mit einem Besuch im Unimog Museum ergänzt. All diese Fahrzeuge zu sehen war mehr oder weniger interessant für uns. . Vor allem die Mädchen waren manchmal gelangweilt. Dafür aber die Buben sehr vergnügt. . Aber wir haben alle Spaß dabei gehabt, eine Unimog zu fahren.

 

Am nächsten Tag wurde unsere kulturellen Erfahrungen fortgesetzt mit einem Ausflug nach Straßburg. Dort haben wir den „Euoropa Rat“ kennengelernt Dazu haben wir noch den Münster und eine Teil der Stadt besichtigt.

 

Der 9. Tag war sicherlich der höchste der Woche für die meisten von uns. Zuerst im Haus der Science und dann im Europapark und später Rollercasten fahren.

 

Am 10. Tag gab es fast nur Natur im Taubergießen Naturreserve. Zuerst mit Boot dann zu Fuß. Nur die Schnaken waren lästig für einige von uns.

 

Und dann der letzte Tag war bereits da. So war unser Zeit in Ortenberg am Ende mit einem Ausflug nach Gengenbach. Alle haben Gottesdienste beigewohnt. Wegen dem schlechten Wetter konnten wir nicht im Schwimmbad schwimmen gehen. Wir haben den „Faschingsmuseum“ und die Stadt Gegenbach besucht.

 

Der letzte Abend beschloss unser Programm. Jeder sprach über seine Erfahrungen während den Aufenthalt in der Jugendherberge im Schloss  Ortenberg.

 

Es hat uns an nichts gefehlt während dieser Trijumelage. Das Essen war gut und mehr wie genug. Die Jugendherberge war lustig, es gab eine gute Atmosphäre in diesem Schloss. Jeder hat sich gut gefühlt.

 

Wir waren die ganze Zeit von Uwe Seemann und Jan Kühn begleitet. Sie haben hervorragen ihre Arbeit geleistet. Wenn wir Hilfe brauchten waren sie immer da, um das Problem zu lösen.  Humor war stets dabei.

 

Das vielfältige Programm war gut ausgesucht und geplant. Es war schön für uns unsere Gegend anders zu entdecken.

 

Leider das „Live with Challenges“ ging etwas verloren. Wir dachten eigentlich, dass man mehr darüber diskutieren würde. Trotzdem genossen wir unsere Reise durch Südwestdeutschland, wenn auch die Freizeit mehr verteilt hätte sein können. Dies aber nur als ganz kleiner kritischen Punkt, die positiven Erfahrung sind überwiegend.

 

Wir möchten alle Lions danken, die diesen Sommercamp möglich gemacht haben. Dank an diejenigen die uns begeleitet und geführt haben. Und natürlich vor allem Dank für die generöse Finanzierung für diese Zeit  Wir hatten solchen Spaß in unserer Gruppe und wir sind glücklich, dass wir das Glück hatten, solche nette Leute kennenzulernen, so auch ihre Kultur. Wir werden immer an diese Zeit zurückblicken mit einem großen Lachen auf unser Gesicht.

 

An alle, die diese Chance hätte an solch einen Sommercamp teilzumehnen: Nützen Sie sie aus!

 

Teilnehmer:

Aderneur Tamara

Kleister Anna-Christina

Wernet Theresa

Packmohr Philipp

Veith Tom

Wirth Jannis

 


2009

„Schlimmer als blind sein, ist nicht sehen wollen.“

Tri-Jumelage Camp 2009 Budapest


„Gestern habe ich bis fünf Uhr morgens Party gemacht!“ So entschuldigte die 19 jährige Bogi, die mit 13 Jahren ihr Augenlicht verlor, ihre Müdigkeit am ersten Tag. Wie es aussieht, wenn Blinden feiern gehen, konnte sich niemand von uns vorstellen. Aber wir sollten es schon bald miterleben. Auch, dass das Zusammenleben mit unseren blinden Freunden keine 24-Stunden-Betreueung bedeutete, stellte sich sehr bald heraus. Mit jedem neuen Tag fanden sie sich in ihrer neuen Umgebung besser zurecht und brauchten weniger Hilfe.


Das Bild der hilflosen Blinden verschwand schnell aus unseren Köpfen und wir staunten, mit wie viel Selbständigkeit, Mut und Lebenslust unsere blinden Freunde ihren Alltag bestritten. Gerne halfen sie uns zu verstehen, wie das Leben ohne einen der Sinne ist, der uns die meisten Informationen übermittelt: Leben ohne sehen zu können!

Durch kleine Experimente, Ausstellungen, wie die Invisible Exhibition und den Garten für Blinde, und den Gesprächen mit den Betroffenen bekamen wir einen Einblick, wie sich das Leben als Blinder meistern lässt, aber auch wie glücklich wir uns schätzen können sehen zu können.


Mutig setzten sich unsere blinden Freunde auf die Rücken von Pferden oder stürzen sich mit uns die Wasserrutschen im Aquapark herunter und zeigten uns auf dem Sziget - Festival und in diversen Clubs, wie gut auch sie im Feiern und Tanzen sind. Das „blinde Vertrauen“, dass sie uns „Fremden“ entgegenbrachten, wussten wir alle zu schätzen und so wurden aus „den Blinden“ innerhalb weniger Tage Dávid, Mártha, Bolgárka, Nori, Hedda, Bogi und Réka, die uns sehr ans Herz gewachsen sind. Wir entdeckten Gemeinsamkeiten und hatten jede Menge Spaß zusammen.


Wie unbegründet unsere Sorge um unsere blinden Freunde manchmal war, stellte sich bei einer Tandem-Tour nach Szentendre heraus. Die Angst mit meiner blinden Mitfahrerin Bogi zu stürzen war unbegründet. Denn als es tatsächlich zum Sturz kam, war ich diejenige, die im Matsch saß, während Bogi stand und mich fragte, ob alles in Ordnung sei.

Das Camp war sehr gelungen, das Programm war ein interessanter Mix aus ungarischer Kultur, Spaß und der Verantwortung für die Blinden. Durch diese Verantwortung für unsere Freunde mit Sehbehinderung, die sich die sieben Franzosen, sieben Deutsche und zwei Ungarn teilten, wuchs dir Gruppe schnell zusammen. Es entstanden internationale, tiefe und hoffentlich lang währende Freundschaften. Wir haben viele tolle Leute auf ungarischer, französischer und deutscher Seite kennengelernt, viele Erfahrungen gesammelt und einiges für die Zukunft gelernt.


Wir möchten uns recht herzlich bei dem Lions Club bedanken, der es jungen Leuten ermöglicht solche Erfahrung zu machen und internationale Kontakte zu knüpfen.


Köszönöm szepen!

Dorle, Franziska, Jan, Momo 


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Bericht von der Tri-Jumelage 2009 mit Bildern
Bericht09 dt.Teilnehmer.pdf
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2008

AMBOISE du 27 juillet au 05 août 2008. Jugendbegegnung im Rahmen der Tri-Jumelage der D 103 Centre, 111 SW und 119

vom 27. Juli bis 05. August 2008 in Amboise/Loiretal


16 junge Menschen aus Frankreich, Deutschland und Ungarn nahmen an der trinationalen Jugendbegegnung im französischen Amboise teil. Der Aufenthalt hatte zwei Schwerpunkte:

- Kennenlernen der kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten der Region um Amboise als Beitrag zur Völkerverständigung

  und des gegenseitigen Verstehens der Bürger in Europa

- Hilfeleistung für ältere Menschen von Altersheimen durch deren Begleitung bei Exkursionen in der Stadt Amboise und zu

   kulturellen Sehenswürdigkeiten der Region (Aquarium der Touraine, „les Mini-Châteaux“ - ca. 2 ha großer Park mit den Modellen      der meisten Schlösser des Loiretals im Maßstab 1:25 -, Tierpark von Autrêche)


Auszug aus dem Bericht der deutschen Teilnehmer:


„Der Umgang mit alten Menschen war für uns alle eine gänzlich neue Erfahrung, und doch haben wir uns ihnen angenähert und freuen uns, ihnen ein paar hoffentlich freudige Momente beschert zu haben, die sie aus den vier Wänden ihres Wohnorts hinaus geführt und in Kontakt mit einer anderen Generation gebracht haben. Wir haben im Verlauf dieser Woche Freundschaften geschlossen, waren „eine Familie“ und freuen uns sehr, dabei gewesen zu sein.


Dass solch ein Austausch 60 Jahre nach dem 2. Weltkrieg möglich ist, dass man als Deutscher Zeitzeugen trifft, die einem ganz ohne Vorwurf begegnen und deren Rollstuhl man schiebt oder die man beim Gehen stützt, macht für uns das Besondere bei dieser Begegnung aus. Wir lernten nicht nur viel über Ungarn und Frankreich, sondern auch über den Umgang mit alten Menschen.“ Die Gruppe der Teilnehmer mit ihren Betreuern Exkursion in der Stadt Amboise vom D 103 Centre Besuch des Parks der „Mini-Châteaux" 


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Bericht zur Tri-Jumelage 2008 mit Bildern
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