lions club alt-freiburg spendet 20.000 Euro an den förderverein für krebskranke kinder e.v. in Freiburg

Freiburg, den 03.06.2020 

 

Am heutigen Tage durfte sich der Förderverein für krebskranke Kinder e.V. in Freiburg über eine Spende von 20.000 Euro für den Neubau des so wichtigen Elternhauses freuen. Sichtlich erfreut nahm Till Brutzer als Vorstand des Fördervereins den Spendenscheck von Tobias Bobka, Präsident des Lions Club Alt-Freiburg, entgegen und bedankte sich für das besondere Engagement der Lionsfreunde.

 

Der Lions Club Alt-Freiburg hat über die Veranstaltung von eigenen Activitys im Ehrenamt, wie etwa den beliebten Büchermarkt im Zentrum Oberwiehre oder das Benefizkonzert in Oberried, über seinen eigenen Lions Förderverein Alt-Freiburg e.V. stetig übers Jahr Spenden gesammelt. Auch die Mitglieder selbst haben darüber hinaus noch kräftig aufgestockt, um den heutigen Betrag möglich zu machen. Die Lionsfreunde eint die Überzeugung, gemeinsam mehr Gutes tun zu können, als jeder für sich allein.

 

Der Lions Club kennt die Arbeit des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Freiburg sehr gut, hat diesen auch in der Vergangenheit bereits unterstützt und den persönlichen Kontakt stets gepflegt.

 

„Wir alle wissen, wie wichtig es für die krebskranken Kinder ist, die eigenen Eltern und Geschwister, um sich zu haben. Wir kennen die wundervolle Arbeit des Vereins seit vielen Jahren und wissen daher um die Notwendigkeit des Angebotes für die betroffenen Familien. Das neue Elternhaus bietet mit dann 45 Familienzimmern, einer attraktiven Außenfläche und einem neuen Kindercampus noch mehr Spiel- und Aufenthaltsbereiche wie auch erweiterte Angebote. Deshalb ist es uns als Lions eine Herzensangelegenheit, hier zu unterstützen.“, so Tobias Bobka, Präsident des Lions Club Alt-Freiburg.

 

„Seit über 40 Jahren unterstützt der Verein Familien mit krebskranken Kindern. Die Eltern der zum Teil schwerstkranken kleinen Patienten kommen aus der Region, viele aber auch aus Deutschland und der ganzen Welt. Für die optimale Pflege und Versorgung sind kurze Wege unverzichtbar, denn die Eltern pendeln bis zu zehnmal pro Tag zwischen Klinik und Elternhaus. Die regelmäßige Nutzung des Elternhauses – und vor allem auch die vielen Angebote für Eltern und Geschwisterkinder – erfolgt jedoch nur, wenn die Unterkunft nicht weiter als max. 500 Meter vom Klinikum entfernt ist. Durch den Neubau der Kinderklinik wurde daher auch der Neubau des Elternhauses nötig“, erläutert Till Brutzer.

 

Der Bau des neuen Elternhauses ist die größte Herausforderung in der Geschichte des Vereins. Pro Jahr verzeichnet der Verein derzeit mehr als 19.000 Übernachtungen – insgesamt bisher mehr als 345.000 Übernachtungen. Das neue Elternhaus mit 45 Zimmern wird ausschließlich aus privaten Spenden finanziert. Insgesamt investiert der Förderverein 12 Mio. Euro. Deshalb ist der Verein dringend auf zusätzliche Spenden angewiesen.

 


Lions Club OFFENBURG-Simplicius spendet 10.000 Euro ans Frauenhaus

Präsidentin Sonja Afflerbach (rechts) und Vizepräsident Joe Huber vom Lions Club Offenburg Simplicius überreichten symbolisch einen Scheck über 10.000 Euro an Petra Fränzen, Geschäftsführerin des Vereins Frauen helfen Frauen Ortenau. ©Regina Heilig
Präsidentin Sonja Afflerbach (rechts) und Vizepräsident Joe Huber vom Lions Club Offenburg Simplicius überreichten symbolisch einen Scheck über 10.000 Euro an Petra Fränzen, Geschäftsführerin des Vereins Frauen helfen Frauen Ortenau. ©Regina Heilig

Schritte in eine gewaltfreie Zukunft für Frauen und Kinder: Der Lions Club Offenburg Simplicius spendet 10 000 Euro aus seiner Ostereieraktion an den Verein Frauen helfen Frauen Ortenau.

 

Unter Einhaltung der Abstandsregeln haben Präsidentin Sonja Afflerbach und Vizepräsident Joe Huber vom Lions Club Offenburg Simplicius symbolisch einen Scheck über

 

10.000 Euro

 

an Petra Fränzen, Geschäftsführerin des Vereins Frauen helfen Frauen Ortenau, übergeben. 

 

 

 

 

Mit diesen finanziellen Mitteln, die überwiegend durch die Ostereier-Verkaufsaktion des Clubs und Dank des aktiven Einsatzes aller Mitglieder generiert wurden, kann dieses wichtige und drängende Projekt unterstützt werden. Denn gerade in den jetzigen Corona-Zeiten, wo viele Frauen mit ihren Kindern auf Schutz vor häuslicher Gewalt besonders angewiesen sind, sei diese Unterstützung sinnvoller denn je.

 

Durch alle Schichten

„Auch wir müssen durch die Pandemie noch größere Herausforderungen als sonst meistern“, sagte Fränzen, die die Situation wie folgt beschreibt: „Oft unterliegen wir dem Vorurteil, dass häusliche Gewalt ein schichtenspezifisches Problem darstellt. Die Realität zeigt aber, dass Gewalt etwa zu gleichen Anteilen in allen Schichten vorkommt und weder vor Bildung noch vor Wohlstand halt macht.“ 

 

93 Prozent der Opfer von häuslicher Gewalt berichten, dass die im Haushalt lebenden Kinder indirekt auch von der Gewalt betroffen sind. Die meisten von ihnen sind jünger als zwölf Jahre und erleben selbst oder als Zeugen die Misshandlungen unmittelbar mit. Für die Kinder ist die Situation emotional und psychisch schwer zu bewältigen, da sie mit großen Angst- und Ohnmachtsgefühlen einhergeht. 

 

Um den betroffenen Frauen und ihren Kindern Perspektiven für eine gewaltfreie Zukunft zu geben und die inneren Wunden ein kleines bisschen zu heilen, wird ein Teil der Spende zweckgebunden für das Projekt „K.U.N.S.T“ für die Kinder verwendet, denn das Erlebnis der eigenen kreativen Kraft wirke wie ein Heilmittel gegen die Erfahrung von Ohnmacht und Angst.

 

Fallzahlen sind gestiegen

„Der Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt war unserem Club schon weit vor den Zeiten der Covid-19 Krise ein großes Anliegen, da die Anzahl der Gewalttaten ständig zunimmt. Die zur Bekämpfung der Pandemie erlassenen Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen haben die Fallzahlen nochmals ansteigen lassen, sodass viele Frauenhäuser und Hilfsorganisationen überlastet sind. Hier musste ganz schnell und dringend Unterstützung geleistet werden und ich freue mich, dass wir mit unserer Spende einen kleinen Beitrag dazu leisten können“, sagte Afflerbach.


LIONS CLUBS VERTEILEN DEUTSCHLANDWEIT RUND 60.000 MASKEN ÜBER DR.GÜNTHER EFFINGER

Der Mediziner Dr. Günther Effinger ist Governor des Lions-Distrikts 111 Süd-West und kümmert sich um die Verteilung von Schutzausrüstung. Foto: zVg
Der Mediziner Dr. Günther Effinger ist Governor des Lions-Distrikts 111 Süd-West und kümmert sich um die Verteilung von Schutzausrüstung. Foto: zVg

 

 

 

 

 

Seine einjährige Amtszeit in 2019/20 wird wohl vielen Lions-Mitgliedern nicht nur in Schliengen in Erinnerung bleiben. Günther Effinger vom Lions-Club Schliengen war Distrikt-Governor des Lions-Distrikts 111 Süd-West in 2019/20 und koordiniert die Aktivitäten des Vereins in Sachen Coronavirus-Pandemie.

„Die Corona-Pandemie beherrscht unseren Alltag mehr als jede andere Krise in den vergangenen Jahrzehnten. Viele Lions-Mitglieder unterstützen jene, die medizinische Hilfe leisten und damit auch jene, die selbst erkrankt und auf medizinische Hilfe angewiesen sind“, sagt Effinger. Mit einem großen Zuschuss, den die deutschen Lions von der internationalen Lions-Stiftung erhalten haben, wurde und wird nun all jenen in dieser Krise geholfen, die Hilfe dringend nötig haben.

 

Als Distrikt-Governor war er der Erste in Deutschland, der beim Lions-Headquarter einen finanziellen Unterstützungsantrag gestellt hat. Ursprünglich waren die Anträge einzelner Distrikte auf 10. 000 US-Dollar pro Distrikt ausgelegt. Doch aufgrund der großen Nachfrage hat Lions Deutschland die Anträge der 19 Distrikte zu einem Gesamtzuschussantrag gebündelt und innerhalb kürzester Zeit die Bewilligung aus den USA erhalten. Der Corona-Zuschuss wird nun vor allem dafür verwendet, die akuten Defizite im lokalen medizinischen Notfall-Managementsystem in besonders schwer betroffenen Regionen zu mildern. Die sogenannten „Corona Emergency Grants“ der Lions Clubs International Foundation haben bislang die Klubs weltweit mit 2,5 Millionen US-Dollar unterstützt. Davon sind rund 200. 000 Euro an Lions Deutschland gegangen. Um die Gelder zeitnah zu erhalten, wurde Effinger gebeten, als Projektleiter in Deutschland die Verteilung der Gelder zu koordinieren.

 

„Zu Beginn der Pandemie machte ich bei einem Go-to-Meeting in unserem Schliengener Club auf die speziellen Notsituationen in Pflegeheimen aufmerksam. Auch war mir da bereits eine Materialknappheit im medizinischen System bekannt“, berichtet er.

 

Durch den glücklichen Umstand, dass Lions-Mitglied Karsten Pabst von der Firma Hieber im März 20. 000 FFP2-Masken bestellt hatte, die in den Märkten gar nicht benötigt werden, standen diese der Lions-Bewegung zur Verfügung. Diese Masken wurden deutschlandweit an Alten- und Pflegeheime, in sozialen Einrichtungen, Sozialstationen und Krankenhäusern sowie in Reha-Einrichtungen verteilt (wir berichteten).

 

Zwischenzeitlich wurden über die Kontakte der Lions-Bewegung weitere Masken organisiert.

 

„Somit konnte ich mittlerweile mehr als 60. 000 Masken an diverse Lions-Distrikte in Deutschland verteilen“, freut sich der Governor.

 

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Zahlen und Fakten (Stand 2020)

 

Lions Clubs International

Weltweit: 48.267 Clubs  / 1,42 Millionen Mitglieder vertreten in über 200 Ländern und geographischen Gebieten

Europa: 9.375 Clubs / 244.360 Mitglieder

Deutschland: 1.575 Clubs / 52.560 Mitglieder

 

Leo Clubs (Junior Partner der Lions Clubs)

 

Weltweit: über 7.000 Clubs / ca. 175.000 Mitglieder vertreten in 145 Ländern und geografischen Gebieten

Deutschland: 221 Clubs / ca. 3.335 Mitglieder


Wofür steht Lions?

  • Weltweit eine der größten Service-Club-Organisationen
  • Freundschaft als Basis und Ziel des Clublebens und der Zusammenarbeit
  • Mitgliedschaft ist unabhängig von Weltanschauung, politischer Haltung, Religion
  • Lions helfen dort, wo Hilfe benötigt wird und keine oder nur unzureichende staatliche Unterstützung stattfindet
  • Lions helfen lokal, im Umfeld ihrer Clubs, aber schauen auch über den Tellerrand und helfen national und international
  • Lions bietet Einsatzfreudigen Menschen eine Plattform, der Gesellschaft zu dienen
  • Das Ehrenamt ist mit dem Einsatz von Zeit und der Übernahme von Verantwortung verbunden
  • Kooperationen mit großen Partnern und Spendern
  • Professionelle Umsetzung durch den karitativen Arm: Stiftung der Deutschen Lions (SDL)